Startseite Menü Einstellungen Karte



Schriftgrösse:

Kontrast Version



Optimierung für Sprachausgabe






data/image/165/herberstein_mobile_guide_roterpanda_article_3616_0.jpg

Roter Panda

Red Panda
Ailurus fulgens

Info

Kleine Panda, auch Katzenbär oder Feuerfuchs genannt, sind sehr geschickte Kletterer. Dabei hilft ihnen ein extra Daumen, mit dem sie auch ihr Futter festhalten. Zum Trinken haben sie eine spezielle Technik entwickelt: Sie tauchen die Pfote ins Wasser und lecken sie anschließend ab.
Während sie abends und nachts auf Nahrungssuche gehen, schlafen sie am Tage meist. In Baumhöhlen rollen sie sich zusammen und legen dabei schützend ihren Schwanz vors Gesicht.
Untereinander verständigen sie sich durch Schreie, Quieken und Pfeifen. Bei Angriffen fauchen oder knurren sie sogar.

Schon gewusst?
Der rote Panda frisst zwischen 1-2 Kilogramm Bambus täglich, das sind rund 20 bis 30 Prozent seines eigenen Gewichts. Für einen Menschen mit 60 kg Körpergewicht würde das vergleichsweise bedeuten, dass er 12 bis 18 Kilogramm Lebensmittel zu sich nehmen müsste!

Daten

Ordnung: Raubtiere
Familie: Kleinbären
Verbreitung: Östlicher Himalaya, Südwesten Chinas
Lebensraum: In Mischwäldern beheimatet, die ein dichtes Unterholz aus Bambusdickicht aufweisen.
Nahrung: Bambus, Gräser, Früchte, Beeren, Nüsse, Insekten, Kleinnager, Jungvögel, Eier
Fortpflanzung: Kleine Pandas sind eher Einzelgänger, die sich nur zur Paarung meist Ende Dezember bis Mitte Februar mit anderen Artgenossen zusammenfinden. Wenige Tage vor dem Wurf beginnt das Weibchen, Nistmaterial zu sammeln. Das Nest entsteht zumeist in einem hohlen Baum oder einer Felsspalte. Der Wurf findet Ende Mai bis Anfang Juli, immer zwischen 16:00 und 9:00 Uhr Ortszeit statt, in ihrer Aktivitätsphase. Tragezeit ca. 135 Tage (1 - 4 Jungtiere)
Lebensdauer: 8 - 10 Jahre (Zoo: 17)
Gewicht: 4,5 - 6 kg
Größe: KL 120 cm SL 60 cm
Feinde: Schneeleopard, Marder, Raubvögel, Mensch
Gefährdung: Seit 2008 wird der Kleine Panda auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion als „gefährdet“ geführt. Nach Schätzungen leben weniger als 10.000 erwachsene Exemplare in Freiheit.


logos Europäische Union